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News aus der Schmuck-Kunstszene

Fest für den Schmuck im Wiener Rathaus
Verleihung des Österreichischen Staatspreises und des "FEJA",
des First European Jewellery Award

Ein besonderes Fest für die Schmuckwelt gab es am 19. Oktober 2000 im Großen Festsaal des Wiener Rathauses zu feiern, nämlich die Verleihung des Österreichischen Staatspreises und des First European Jewellery Award.

Ein besonderer Anlaß war dies auch für die Galeristin Renate Slavik als Mitglied der international besetzten Jury, unter dem Vorsitz von Dr. Fritz Falk, Direktor des Schmuckmuseums Pforzheim.

Der Österreichische Staatspreis für Schmuck aus Edelmetall wird alle drei Jahre verliehen, heuer bereits zum vierten Mal. Der Wettbewerb, ausgeschrieben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, wurde von der Bundesinnung der Gold - und Silberschmiede, Juweliere und Uhrmacher durchgeführt und betraut.

Zahlreiche Entwürfe von insgesamt 95 Goldschmieden und Künstlern aus acht Bundesländern wurden eingereicht. Neben der Kreativität des Schmuckstückes wurden die handwerkliche Qualität der Ausführung, die Funktionalität sowie die Tragbarkeit bewertet.

Den diesjährigen Österreichischen Staatspreis erhielt, Manfred Seitner, Goldschmied aus Wien, für seine Kreation, ein Halsreif aus federhartem Iridium-Platinblech mit einem Aquamarin. Zusätzlich wurde Seitner für das von ihm entworfene und gefertigte Schmuckstück der „Sonderpreis Platin“ zuerkannt.

Außerdem wurden von der Jury noch drei Anerkennungen ausgesprochen. Ein Anerkennungspreis wurde ebenfalls von Renate Slavik überreicht. Dabei wurde die aus Wien stammenden Goldschmiedin Elisabeth Krainer für ihre wunderbare Kreation aus Silber, Weißgold und Off-set Nylongewebe ausgezeichnet.

Zum ersten Mal wurde am 19. Oktober auch der "FEJA", der First European Jewellery Award, verliehen, initiiert ebenfalls von der österreichischen Bundesinnung. Bundesinnungsmeister Franz Straßberger sieht darin „eine internationale Plattform und die Möglichkeit, kreativen und individuell gestalteten Schmuck einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen“.

Insgesamt beteiligten sich am FEJA-Wettbewerb 168 Goldschmiede aus 19 europäischen Ländern. Die Jury wählte sieben Preisträger aus den Ländern Deutschland, Niederlande, Österreich, Portugal und Schweden aus.

Unter den FEJA-Preisträgern ist auch die Holländerin Annelies Planteydt, die schon seit vielen Jahren in der Galerie Slavik vertreten ist. Prämiert wurde ein aus blauen Perlen geknüpftes Collier mit goldenen Gliedern. Das Kunstwerk kann einfach, lang bis zur Hüfte oder doppelt getragen werden und erhält dadurch immer wieder einen neuen Charakter. Andere ebenso besondere Stücke ihres Einfallsreichtums kann man in der Galerie Slavik bewundern und probieren!


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