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News aus der Schmuck-Kunstszene

Der diesjährige Grassi Preis der Galerie Slavik für Schmuckkunst ging an die beiden Künstler Ulla und Martin Kaufmann

Ulla und Martin Kaufmann dürfen als Klassiker unter den Gestaltern von Schmuck und Gerät in Deutschland gelten. Schon seit längerem haben sie sich der Strenge und Geradlinigkeit der Form verschrieben. Mit zunehmender Reduktion gelingt ihnen das Kunststück, ihren Arbeiten immer größere Eleganz und Raffinement zu verleihen. Makellose Oberflächenbearbeitung und interessante Licht- und Schattenwirkungen sind subtil eingesetzte Gestaltungsmerkmale, die ihre Arbeiten in Preziosen verwandeln. Pures Gold und massives Silber sind für Ulla und Martin Kaufmann kein Ausdruck der Repräsentation, sonder Hochachtung vor der Schönheit des Materials an sich, das sie mit meisterlicher Technik in allen Dimensionen beherrschen.

1941 in Hildesheim geboren
1958-62 Ausbildung zu Gold- und Silberschmieden
seit 1970 freischaffend tätig
2003 Bayrischer Staatspreis

Arbeiten von Ulla und Martin Kaufmann befinden sich inzwischen in den Sammlungen vieler bedeutender deutscher und internationaler Museen.


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