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8. Mai 2001 Francesco Pavans neueste Arbeiten zeigen zwei relativ unterschiedliche Gruppen: Seine Broschen sind voluminös und zugleich scheinbar aufgelöst. Form, Material und Farbe sind auf Wesentliches reduziert und Email, das sparsam verwendet wird, gibt dem strengen Gerüst etwas Zartes, Lebhaftes. In seinen Colliers und Ringen hingegen manifestiert sich eine opulentere Komposition und Materialsprache mit einem Hauch von Sinnlichkeit. Dabei spielt der Kontrast des Lichtes, einerseits auf polierten Goldflächen und andererseits auf rauher Textur, eine wesentliche Rolle. Quarze oder Achate bilden einen reizvollen Gegensatz zu den schlichten Formen, wobei Gold zentrales Material in Pavans gesamtem Werk bleibt. Dabei ist stets technische Perfektion oberste Maxime seines Schaffens.
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